Selbstgemachtes verkaufen – Teil 2: Dein DaWanda-Shop

Selbstgemachtes verkaufen – Teil 2: Dein DaWanda-ShopDu hast den ersten Schritt schon getan und ein Gewerbe angemeldet. Juhu! Und wer kauft jetzt Deine Ware? Einen eigenen Online-Shop einzurichten wäre vielleicht etwas voreilig. Ich persönlich wollte auch erstmal sehen, wie es so läuft und meine Ausgaben minimal halten. Also habe ich mir einen Shop bei DaWanda erstellt! Alles, was es über das Online-Verkaufsportal für Selbstgemachtes zu wissen gibt, erfährst Du heute hier.

Von DaWanda hast Du vielleicht schonmal etwas gehört, oder sogar bereits etwas dort gekauft. Denn hier gibt es unendlich viele schöne, selbstgemachte Unikate! Nicht nur Privatleute bieten bei DaWanda ihre kleinen und großen Kunstwerke zum Kauf an, sondern auch professionelle Händler.

Von Taschen, Accessoires, Schönem für Heim und Garten, Mode bis hin zu ganz kleinen, feinen Geschenken und Schmuck gibt es hier wirklich alles, was das Herz begehrt.

Wie funktioniert DaWanda?

Erstmal vorab:  Du fragst dich sicher als Erstes mal, was das Ganze kostet. Um ein Angebot bei DaWanda einstellen zu können, fallen für einen Zeitraum von 120 Tagen gestaffelte Verkaufsgebühren an (egal, ob in diesem Zeitraum das Produkt verkauft wird, oder nicht).

  • Für ein Produkt bis 10 € sind es 0,10 €.
  • Für ein Produkt zwischen 10,01 € und 20 € sind es 0,20 €.
  • Für ein Produkt ab 20,01 € sind es 0,30 €. (Stand März 2015)

Je nachdem, wieviele Produkte Du im Shop anbietest und wie die Verkäufe laufen, hast Du teils schon mit einem Verkauf pro 120 Tage Laufzeit die Gebühren wieder drin.

Anmelden

Um einen virtuellen Shop bei DaWanda einzurichten, erstellst Du Dir ein kostenloses Nutzerkonto. Dieses ist auch notwendig, um Waren bei DaWanda einzukaufen. Um einen Shop einzurichten, hinterlegst Du Deine persönlichen Daten wie Adresse und Konto-Informationen.

Diese werden von DaWanda nur an Personen herausgegeben, die etwas aus Deinem Shop kaufen und erst, nachdem Du dem Kauf auch zugestimmt hast. Neben diesen Daten solltest  Du natürlich auch ein Profilbild für Dein Benutzerkonto hochladen.

Shop erstellen

Für einen Shop benötigst Du neben Deinem Nutzer-Profilbild auch ein “Shop-Banner“. Wenn Du mal ein bisschen auf DaWanda stöberst und Dir andere Shops anschaust, findest Du sicher ein paar Anregungen für die Gestaltung Deines eigenen Banners.

Auf Deiner Shop-Seite unter dem Banner fügst Du einen allgemeinen Informations-Text ein, in dem Du Deine Produkte beschreibst und ein bisschen über Dich erzählen kannst.

Rechtliches

Auch auf DaWanda brauchst Du für einen Shop ein Impressum, eine Seite mit AGBs, eine Widerrufsbelehrung und Angaben zu Bezahlung und Versand. Für Impressum und AGBs gibt es zahlreiche Internetseiten, auf denen Du Dich informieren und Dir sogar kostenlos ein Impressum erstellen lassen kannst.

Über die Widerrufsbelehrung kannst Du Dich ausführlich auf der DaWanda-Seite informieren. DaWanda hat außerdem ein sehr hilfreiches Verkäuferportal, auf dem alle FAQs zu finden sind.

Angebote erstellen

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Für jedes Deiner Produkte erstellst Du ein eigenes Angebot. Hierzu gibst Du einen Titel für das entsprechende Produkt ein, ordnest es in eine Kategorie ein (z.B. Accessoires – Handschuhe), und machst Angaben zu Material, Preis, Herstellungsart und Farben.

Um ein Produkt verkaufen zu können, musst Du mindestens ein Bild davon hochladen (besser mehr, das wirkt seriöser). Dann bleibt Dir nur noch zu entscheiden, ob das Angebot nach 120 Tagen auslaufen soll, oder sich nach Ablauf dieser Zeit automatisch verlängert – und schon ist alles bereit!

Meine Erfahrungen mit DaWanda

Mit DaWanda mache ich längst nicht so viel Umsatz wie mit Käufen über private Kontakte und spezielle Auftrags-Arbeiten. Das liegt meiner Einschätzung nach daran, dass ich nicht massiv Werbung schalte, da mir das einfach noch zu teuer ist.

Das Portal DaWanda hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem Marktplatz für professionelle Händler entwickelt, die neben ihrem Einzelhandels-Geschäft  oder ihrem Online-Versandhandel eben auch einen DaWanda-Shop betreiben.

Um die Aufmerksamkeit der großen Menge zu erreichen und leichter gefunden zu werden, kann man sich “Logenplätze” kaufen. Das heißt, man zahlt einen Betrag an DaWanda, um beim Aufrufen der Hauptseite eines seiner Produkte in den ersten Suchergebnissen angezeigt zu sehen.

Fazit

Insgesamt bin ich allerdings sehr zufrieden mit dem Service von DaWanda und meine Verkaufs-Erfahrungen waren auch sehr positiv. Für Einsteiger kann ich das Portal nur empfehlen, allerdings sollte man sich keine Illusionen machen über die riesige DIY- Konkurrenz da draußen!

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