Leben: 6 Tipps, wie ich im Alltag Geld spare

Leben: Wie ich im Alltag Geld spareSeit Beginn der Corona-Pandemie beschäftigen sich gefühlt viel mehr Medien mit Finanz-Themen, Geldanlagen und privater Altersvorsorge – auch mich hat das Thema Geld im Alter letztes Jahr stark beschäftigt. Geld zu sparen, sparsam zu haushalten und bewusst Geld auszugeben hat für mich auch viel mit Nachhaltigkeit zu tun.

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Geld sparen? Voll spießig.

Dem Thema „Sparen“ haftet ja auch immer gleich der Irrglaube vom Verzicht an. Finde ich sehr schade – weil für mich Sparen so viel mehr bedeutet: Bewusster Konsum, Sicherheit im Alltag und in der Zukunft (Thema Altersvorsorge) und auch die Frage, was wichtiger ist: Geld haben oder Geld ausgeben.

Auf etwas Größeres hinzusparen zum Beispiel ist ein tolles Gefühl, wenn man es dann endlich geschafft hat. Ein bisschen Geld auf der hohen Kante zu haben gibt Dir ein gutes Gefühl – falls Mal etwas kaputt geht und dringend ersetzt werden muss (Waschmaschine oder Auto-Reparaturen) oder Du Deinen Job verlierst oder ihn selbst wechseln möchtest.Leben: 6 Tipps, wie ich im Alltag Geld spare

Kurzum: Sparen lohnt sich finde ich immer. Jeder hat hierfür andere Gründe, aber wie man im Alltag hier und da Geld sparen kann, ist bei vielen von uns ähnlich. Wie ich das mache, erzähle ich Dir hier.

1. Finanzen im Blick behalten

Weißt Du, wie hoch Deine Fixkosten jeden Monat sind? Miete, Versicherungen, Abos, Ausgaben für Essen, Klamotten und Co. – wenn Du hier keine genaue Zahl im Kopf hast, erstelle Dir hier Mal eine Liste.

Verglichen mit Deinen Einnahmen siehst Du dann auch, was theoretisch nach den Fixkosten noch übrig bleiben würde jeden Monat. Wenn am Ende des Monats nie etwas übrig bleibt, führe am besten Mal 2-3 Monate lang ein Haushaltsbuch, in dem Du alle Ausgaben auflistest.Leben: 6 Tipps, wie ich im Alltag Geld spare

So bekommst Du eine Ahnung davon, wo Dein Geld den Monat über hinwandert.

2. Sparen als Fixkosten behandeln

Anstatt am Ende des Monats einen Restbetrag X Mal zufällig übrig zu haben (oder auch nicht), solltest Du eine realistische Sparsumme gleich zu Anfang des Monats wie Deine Fixkosten behandeln und beiseite legen.

Auf ein anderes Konto überweisen, auf Dein Tagesgeld-Konto (als Notgroschen) verschieben, in ETFs anlegen (langfristig für die Altersvorsorge) – wichtig ist: Es sollte sicher weggespart werden und den Rest des Monats einfach nicht zum Ausgeben vorhanden sein.Leben: 6 Tipps, wie ich im Alltag Geld spare

Wenn Du feststellst, dass Du eigentlich genug „Überschuss“ zum Zurücklegen hättest, aber leider immer all Deine Monatseinnahmen gleich wieder ausgibst, schau Mal, ob einer meiner folgenden Tipps für Dich machbar ist.

3. Versuchungen vermeiden

Hier ein Sale, dort Rabatte – überall flattern uns Coupons und Newsletter entgegen. Newsletter zu abonnieren ist ja an sich dafür gedacht, keine Rabatte und Aktionen zu verpassen. Handelt es sich um Dinge des täglichen Bedarfs (z.B. Hundefutter für Deine Vierbeiner) ist das wunderbar, das müsstest Du ja ohnehin kaufen.

Geht es allerdings um zusätzliche Dinge wie Klamotten, Kosmetika, Technik o.ä., solltest Du sämtliche Newsletter abbestellen. Immerhin sparst Du zwar bei manch einer Bestellung 20 % oder mehr, wenn Du gar nichts kaufst sparst Du dafür aber immer 100 %.

4. Abos und Verträge im Blick behalten

Brauchst Du wirklich 3 Streaming-Dienste, Spotify und noch eine Hörbuch-App zusätzlich? Die meisten Abos sind pro Monat gar nicht teuer, rechnest Du alles auf ein Jahr gesehen Mal zusammen, entsteht eine ganz schöne Summe.Leben: 6 Tipps, wie ich im Alltag Geld spare

Gerade solche kleinen Beträge nimmt man oft nicht wirklich ernst, dabei kann man gerade hier etwas Sparen. Frage Dich einfach in regelmäßigen Abständen, wie oft Du was nutzt und ob es sich noch lohnt.

Genauso gilt das für Versicherungen, Handyverträge, den Stromanbieter und Co.: Manche Dinge laufen einfach seit Jahren ohne, dass Du regelmäßig überprüfst, ob man durch einen Wechsel oder eine Anpassung nicht pro Monat etwas sparen könnte.

5. Snacks und Getränke ToGo

Eine Tasse Kaffee von Zuhause: 0,10 €. Ein großer Kaffee to go: 4,50 €. Gerade bei Snacks und Getränken für unterwegs ist die Spanne zwischen Preis und Herstellungskosten riesig – belegte Brötchen, vorgeschnittener Obstsalat und was es nicht alles gibt.Leben: 6 Tipps, wie ich im Alltag Geld spare

Eine Stulle von Zuhause, geschnittenes Obst in einer Tupper, eine Portion vom Abendessen vom Vortag statt der belegten Semmel vom Bäcker für die Mittagspause – auch hier sind es eigentlich kleine Ausgaben. Rechnet man Mal eine Woche oder einen Monat zusammen, sieht es wieder ganz anders aus.

6. Bewusster Konsum

Eines meiner Lieblings-Themen, weil es auch so viel mit Nachhaltigkeit zu tun hat ist bewusster Konsum und immer wieder die Frage: „Brauche ich das wirklich?“

Damit meine ich nicht das belegte Brötchen vom Bäcker – über so eine Ausgabe denke ich in einem Moment, in dem ich Hunger habe ehrlich gesagt nicht nach. Wenn ich Hunger habe, kaufe ich mir eben das Brötchen (und plane beim nächsten Mal besser, wenn mich der Preis für eine Stulle ärgert).

Die Frage, ob man etwas wirklich braucht hängt vor allem mit größeren Anschaffungen zusammen oder Dingen, die im Moment nicht akut notwendig sind – wie Klamotten, Schuhe, ein neues Handy oder andere Dinge.Leben: 6 Tipps, wie ich im Alltag Geld spare

Wenn Du bewusste Kaufentscheidungen triffst und erst Mal den nachhaltigen Weg gehst (etwas erst Mal reparieren > dann nutzen was Du hast > dann ausleihen > dann gebraucht kaufen > nur ganz am Ende wirklich neu kaufen), vermeidest Du schon Mal Spontankäufe.

Wer die Dinge nutzt, die schon da sind oder die jemand anderes günstig gebraucht verkauft, spart auch immer Geld.

Ein bisschen was geht immer

Wenn Du dir vorgenommen hast, mehr zu sparen, fang einfach klein an. Bei Dingen, auf die Du verzichten kannst. Es soll erst Mal nicht allzu schwer fallen, damit Du den Spaß daran nicht sofort verlierst.

Sobald Du deine Gewohnheiten hinterfragt und anfefangen hast, etwas daran zu ändern, ändert sich auch Deine Einstellung und dein Mindset zum Thema Sparen.

Ich achte trotzdem immer darauf, mir bei manchen Ausgaben keinen Kopf zu machen – zum Beispiel, wenn wir Essen gehen oder wir gerade im Urlaub sind. Wenn Du hier vorher ein festes Budget realistisch planst, kannst Du das auch Mal „auf den Kopf hauen“ und hast trotzdem nicht gleich dein Konto geplündert.

<<< Wie sparst Du Geld im Alltag? >>>

5 Gedanken zu “Leben: 6 Tipps, wie ich im Alltag Geld spare

  1. Geld sparen liegt mir im Blut, ich mache das beinahe schon mein Leben lang. Jeden Monat kommt eine feste Summe Geld auf ein Sparbuch das ist der Notgroschen, mein Konto habe ich immer im Blick am Ende des Monats wird Restgeld zur Seite gelegt, Gespart. Seit einiger Zeit habe ich im Haus einen Feuer festen Kasten mit Bargeld aus Verkäufen, Geschenken und ähnlichem. Meine Jüngste Tochter ist wie ich, mein Vater auch also liegt es in der Familie.
    Schöner Beitrag, ich finde es wichtig über solche Dinge zu sprechen. Durch diese weise habe ich mir schon einiges ermöglichen können. Und das kann quasi jeder machen.
    LG Marion

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    1. Liebe Marion, das sehe ich genauso: Solche Themen sind super wichtig! Und Sparen macht wirklich Spaß und man lernt Geld und DInge ganz anders schätzen. Es sind nicht nur die Dinge wichtig, die man sich kauft, sondern eben auch die, die man sich bewusst nicht kauft (oder darauf hin spart). Ich sende dir liebe Grüße!

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  2. Ich führe seid Jahren ein Haushaltsbuch. Man behält den Überblick.😊😊😊😊Danke für die tollen Tipps, die ich immer erfahren darf.!!!!

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