Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)

Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)Ich liebe Guacamole. Es gibt nichts, was einen verkorksten Tag so grandios retten kann, wie eine gut gewürzte, lecker frische Guacamole mit ein paar Tortilla-Chips. Oder Guacamole mit Tacos und gebackenen Kichererbsen. Wenn ich mich entscheiden müsste für ein Gericht, das ich für den Rest meines Lebens essen müsste, wäre es Guacamole.

Eine Ode an die Guacamole

Ich denke, ich habe meinen Standpunkt zur Guacamole schon klar gemacht. Vielleicht geht es Dir ja genauso, oder vielleicht hast Du noch nie selbst Guacamole gemacht oder sogar noch nie davon gekostet? Dann wird es höchste Zeit!

Das Rezept ist denkbar einfach und Du brauchst nicht viele Zutaten. Gerade jetzt, wo das Wetter wieder besser wird und die ersten Grill-Abende anstehen ein perfektes Rezept.Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)

Zutaten (für 4 große Portionen)

  • zwei reife Avocados
  • eine kleine Zwiebel
  • eine Tomate
  • eine Zitrone
  • Salz, Pfeffer

Lisitipp: Die Avocado-Prüfung

Für eine gute Guacamole dürfen die Avocados ruhig schon sehr, sehr weich sein. Wenn Du die Guacamole noch am selben Tag zubereitest, nimm ruhig die matschigsten Avocados, die Du findest. Wenn Du sie erst in ein paar Tagen verarbeitest, dürfen sie ruhig noch etwas fester sein. Sie reifen bei Zimmertemperatur ja noch nach.

Zubereitung

Halbiere die Avocados und nimm die Hälfte mit dem Kern in Deine nicht-Arbeitshand. Mit der anderen Hand nimmst Du das Küchenmesser, hackst es kräftig mit der Schneidfläche in den Kern und drehst es dann vorsichtig. So löst sich der Kern gut raus.

Listipp: Avocadokern einpflanzen

Ich habe das ja schon oft gesehen und gerade probiere ich es selbst aus: Den Avocadokern im Wasser Wurzeln ziehen lassen und ihn dann einpflanzen. Auf Utopia.de gibt es zum Beispiel eine super Anleitung zum Einpflanzen von Avocado-Kernen. Ich bin gespannt, ob es bei mir klappt!Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)

Das Avocadofleisch kannst Du mit einem Esslöffel leicht aus den Schalen schaben und gibst es in eine Schüssel. Mit einer Gabel kannst Du alles dann grob zerdrücken. Je nachdem wie fein die Guacamole sein soll, kannst Du das mehr oder weniger sorgfältig machen. Ich finde es immer ganz schön, wenn noch ein paar Stückchen drin zu finden sind.Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)

Lisitipp: Zitronensaft für die Farbe

Wenn Du den Zitronensaft (eine ganze Zitrone auspressen) gleich dazu gibst, behalten die Avodados ihre schöne grüne Farbe. Wenn die Guacamole dann mal fertig ist, sieht sie noch schön appetitlich aus. Braun angelaufen schmeckt sie natürlich noch genauso lecker, aber das Auge isst ja mit (auch wenn ich solche platten Redensarten nicht mag, es stimmt eben).Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)

Damit die Guacamole schön würzig wird, hackst Du eine kleine Zwiebel in ganz feine Würfel und hebst sie unter. Wenn Du keine Zwiebeln magst, kannst Du die natürlich auch weglassen. Aber dann fehlt immer etwas, wie ich finde (genau wie bei Kartoffelsalat – Zwiebeln gehören einfach dazu!).Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)

Die Tomaten werden anschließend auch ganz klein gewürfelt. Wenn Du die Guacamole nicht verwässern willst, entfernst Du das etwas glibberige Innere der Tomate, bevor Du das Fruchtfleisch klein würfelst.

Die frischen Tomaten können bei Bedarf auch durch 2 bis 3 EL Tomatenmark ersetzt werden. Allerdings lässt das die schöne grüne Farbe der Guacamole eher ins Gräulich-Bräunliche wechseln, wobei sie natürlich immer noch sehr fein schmeckt.Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)

Dann musst Du nur noch alle Zutaten unterheben und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Und fertig ist die Guacamole! Wahlweise kannst Du noch ein bisschen Koriander reinschneiden.

Meine Guacamole ist ein herrlich frischer Snack für Zwischendurch, perfekt für Parties oder zum Grillen. Ich habe sie zuletzt als Ergänzung für ein leckeres Geburtstags-Buffet gemacht, zusammen mit veganer Sour-Cream, Nachos und Gemüse-Chili. Fein, fein …Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)

Lisitipp: Guacamole mit Tacos und Kichererbsen

Ein feines Abendessen mit Guacamole ist auch schnell gezaubert: Einfach eine Dose Kichererbsen abgießen, in eine Auflaufform geben und mit etwas Öl, Zimt, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Curry-Pulver vermischen. Das Ganze dann im Ofen bei 200° C ca. 30 Minuten kross backen.

Solange die Kichererbsen backen, kannst Du die Guacamole zubereiten. Während der letzten fünf Minuten gibst Du vier Tacos in den Ofen, damit sie warm werden können. Ein total schnelles, feines Abendessen für zwei Personen!Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)

<<< Und, bist Du auch so ein großer Guacamole-Fan wie ich? Schreib mir gerne in den Kommentaren! >>>

6 Gedanken zu “Rezept: Lieblings-Guacamole (vegan, glutenfrei)

  1. Vegan hier oder her, aber sorry, Avocados, eine der größten Umweltsünden, gehen gar nicht.
    Genauso wie all die anderen tollen Dinge, die viele Veganer immer wieder verherrlichen und erhebliche Umweltschäden verursachen und Menschen und Tieren in anderen Ländern ihre Umwelt zerstören und sie vertreiben!
    Da bleibe ich lieber bei meinem vom örtlichen Biobauern und seinem selbst hergestellten Käse.

    Gefällt mir

    1. Liebe MollyMalone,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ui, da scheine ich ja echt einen Nerv bei Dir getroffen zu haben, dass Du mitten in der Nacht gleich zwei vegan-kritische Kommentare hier abgibst. Aber natürlich möchte ich auch kritischen Stimmen hier Raum geben und freue mich immer, wenn jemand mich über mein eigenes Leben zum Nachdenken bringt. Vielleicht tue ich das ja zu wenig.
      Du hast vollkommen Recht: Die Öko-Bilanz von Avocados ist grauenhaft! Mindestens so schlimm wie die von Fleisch. Fleisch esse ich keines, also bin ich auf dieser Seite im Plus. Ich finde, das ist genauso, wie wenn man als Autofahrer auch einfach mal den Wagen stehen lässt und das Fahrrad nimmt – deswegen sein Auto aber nicht gleich verschrotten lässt, weil es umweltschädlich ist.
      Ich denke genau hierauf kommt es auch an: Keiner kann alles richtig machen. Veganer schreiben sich zwar oft auf die eigene Fahne, dass sie die „besseren Menschen“ sind. Finde ich nicht – bei mir persönlich gibt es noch genug Verbesserungs-Ansätze, ich weiß aber eben auch, dass ich gar nicht alles korrekt machen kann.
      Ich gebe in meinem Blog Tipps und veröffentliche kostenlose Rezepte für Menschen, die sich vegan ernähren wollen oder einfach mal was veganes ausprobieren möchten. Ein Muss ist es nicht und ich schreibe niemandem vor, wie er oder sie zu leben hat.
      Wie schön, dass Du Deinen Käse beim örtlichen Biobauern kaufst! Das ist doch ein toller Schritt hin zu einer besseren Welt, die wir uns denke ich alle wünschen.
      Sollte ich Dich mit meinem Blog verärgert haben, tut es mir sehr Leid. Ich möchte aber gerne ausführlich auf jeden Kommentar antworten, da genau das meinen Blog ausmacht: Ich mag mich nicht hinter meinen Artikeln verstecken und Kommentare, die mir selbst nicht „schmecken“ einfach löschen.
      Ich sende Dir sonnige Grüße aus dem noch frühnebeligen Regensburg,
      Deine Lisi

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